Makosatin

Makosatin
Makosatin

MAKOSATIN ist nicht gleich MAKOSATIN ist nicht gleich MAKOSATIN

Makosatinbettwäsche gibt es inzwischen beim Discounter neben dem Käse oder dem Kaffee und ist so schön billig. Und im Einzelhandel, hat sie zwar manchmal auch ein schöneres Muster, aber kostet gleich ein Vielfaches. Warum?
Finde ich auch eine Frechheit, vollkommen verwirrend, ein Name und so verschiedene Preise!

Leider ist der Begriff Makosatin nicht geschützt und so hat er sich im Laufe der Jahre abgenutzt. Die Qualität der angebotenen Makosatinbettwäschen ist so verschieden wie der Preis.

Makosatin setzt sich aus Mako und Satin zusammen:

MAKO steht für Makobaumwolle. Sie stammte ursprünglich aus Ägypten und war wegen ihres natürlichen leichten Glanzes und ihrer Faserlänge (auch Stapellänge genannt) unübertroffen.
Inzwischen sind auch andere Anbieterländer hinzugekommen, die auch diesen Standard anbieten können. Aber eine hochwertige Faserqualität (35 mm und höher) bleibt immer ein kostbares nicht beliebig vermehrbares Gut und hat seinen Preis auf dem Rohstoffmarkt. Es ist abhängig von einem bestimmten Klima und der Ernte.
Je länger die Faser, desto feiner kann auch das Garn ausgesponnen werden (100 m / 135m eines hochwertigen Garnes entspricht einem Gramm) und je feiner seidenähnlicher ist dann auch das Gewebe.

SATIN ist der zweite Teil des Begriffes. Es ist der Name eines Gewebetyps, das an seinem weichen Fall und einer glatten leicht glänzenden Oberfläche erkennbar ist. Grund dafür ist die „Bindung“ ( Atlas – oder Satinbindung) also die Art der Verflechtung von den beiden Gewebesystemen „Kette und Schuss“.

Und woran erkenne ich jetzt den hochwertigen Makosatin, der seinem Namensgeber am nächsten kommt?
Am feinen Griff, an der Leichtigkeit des Gewebes und am Preis. Leider!