Merklingen

Merklingen aus der Luft
Luftaufnahme von Merklingen

Merklingen, die Heimat der Firma Graser,  liegt auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb, rund 20 Kilometer nordwestlich von Ulm, zwischen Geislingen an der Steige und Blaubeuren.

Ortsmitte von Merklingen
Ortsmitte von Merklingen

Im Jahre 861 findet sich die erste urkundliche Erwähnung von Merklingen als Marchelingen in der Gründungsurkunde des Klosters  Wiesensteig. Seit 1482 gehörte der Ort zum Gebiet der Reichsstadt Ulm.

Merklingen
Merklingen

Merklingen hatte ein altes Bleichhäusle, das dem Wächter für die auf dem Rasen ausgelegten Wäschestücke zur Unterkunft diente. Da dieses Bleichhäusle als altes Wahrzeichen von Merklingen gilt, wird es im Ortswappen von Merklingen auch heute noch als Wappeninhalt verwendet.

Bleichhäusle
Bleichhäusle

Fertigung – heute

Viele Abläufe in der Fertigung finden auch heute noch so statt, wie das schon vor 100 Jahren der Fall war. Heute stehen uns aber moderne Maschinen und eine Informationstechnologie zur Verfügung, die die Arbeiten rationeller und qualitativ noch hochwertiger werden lassen.

Zuschnitt
Zuschnitt
Fertigung
Fertigung
Fertigung
Fertigung
Fertigung
Fertigung
Fertigung
Fertigung

Historisches – Näherei

Impressionen aus unserer damaligen Näherei in Merklingen. Die Näherei wurde über die Jahre kontinuierlich modernisiert. Trotzdem sind viele Prozesse in der Fertigung auch heute noch vergleichbar mit den Abläufen aus früheren Zeiten. Viele Arbeiten können in der geforderten Qualität und Individualität nur von erfahrenen Mitarbeiterinnen in Handarbeit realisiert werden. Artikel von der Stange in Massenproduktion  gefertigt bekommt man bei uns nicht.

Näherei
Näherei
Näherei
Näherei
Näherei
Näherei
Näherei
Näherei
Näherei
Näherei

Historisches – Weberei

Impressionen aus unserer damaligen Weberei in Merklingen. Die Weberei wurde im Jahre 1980 aufgelöst. Die Gewebe werden seither nach unseren Vorgaben in hochspezialisierten Webereien für uns gefertigt und dann in unserem Stammsitz in Merklingen nach Ihren Wünschen konfektioniert.

Weberei
In der ehemaligen Weberei
Weberei
In der ehemaligen Weberei
Weberei
In der ehemaligen Weberei
Weberei
In der ehemaligen Weberei
Weberei
In der ehemaligen Weberei
Webereisaal
In der ehemaligen Weberei

Kombinieren von Farben


Farbkreis
Farbkreis

Ein Ziel in der Farbenlehre ist es, gut harmonierende Farbkombinationen zu ermitteln. Mit Hilfe des Farbkreises und speziellen Farbschemata kann man angenehme Kombinationen recht leicht erstellen. In obiger Abbildung sind sechs Schemata dargestellt:

  • monochrom —­­­ eine einzelne Farbe und hellere oder dunklere Abstufungen
  • analog — eine Gruppe von Farben, die im Farbkreis benachbart sind
  • komplementär — Farben, die sich im Farbkreis direkt gegenüber stehen
  • teilkomplementär — eine Farbe und die zwei benachbaten Farben ihrer Komplementärfarbe
  • triadisch — drei Farben, die im Farbkreis jeweils gleich weit voneinander entfernt sind
  • tetradisch — vier Farben, die im Farbkreis zwei komplementäre Farbenpaare bilden

Die Zusammenhänge werden sehr gut in dem nachfolgenden Video erklärt (leider nur in englischer Sprache).

Historie

Lange Gasse 21 in Merklingen
Lange Gasse 21 in Merklingen
Langen Gasse 21 heute
Langen Gasse 21 heute

Die Firma wurde in den 30er Jahren von den Gebrüder Graser gegründet und stammt aus der Tradition der Leinenweberei auf der Schwäbischen Alb.
Hier wurden rein weiße Leinenstoffe und später Damaste gewebt, teilweise auch noch handbestickt und zu Bettwäsche konfektioniert. Über Jahrzehnte wurde mit diesen kostbaren Stoffen die Aussteuertruhen gefüllt.

Frühes Marketing
Frühes Marketing

weitere historische Bilder gibt es in den folgenden Beiträgen:

Historisches – Weberei

Historisches – Näherei

Blautopfstadt Blaubeuren

Der Blautopf
Sagenumwobene, stärkste und wohl schönste Karstquelle Deutschlands. Der trichterförmige Quelltopf ist etwa 21 Meter tief und zeigt besonders nach längeren Regenpausen ein intensives Blau. Das Wasser von der Alb sammelt sich innerhalb des Kalkgebirges in einem großen Höhlensystem. Ständig bringen Tauchergruppen und Höhlenforscher neue, faszinierende Erkenntnisse ans Licht . . .

Die Schöne Lau
Eduard Mörike hat in seinem „Stuttgarter Hutzelmännle“ die Historie der Schönen Lau eingebettet. Das wunderschöne, romantische Märchen berichtet über eine junge Wasserfrau, die am Grund des Blautopfes lebt und durch aufheiternde Erlebnisse in Blaubeuren von einem bösen Fluch erlöst wird.

Historische Hammerschmiede
Das Gewerbemuseum am Blautopf zeigt eindrucksvoll eine mit Wasserkraft betriebene Schmiedewerkstatt des frühen 19. Jahrhunderts.

Das Kloster
Vollständig erhaltene, idyllische Klosteranlage des ehemaligen Benediktinerklosters. Der Chorraum der Klosterkirche mit dem doppelflügeligen, gotischen Hochaltar ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmale des Mittelalters. Ganz besonders sehenswert sind auch der Kreuzgang, die Brunnenkapelle, der Kapitelsaal sowie das Kräutergärtchen im Innenhof.

Badhaus der Mönche und Heimatmuseum
Das einzig erhaltene mittelalterliche Mönchsbad in Deutschland und die Stuben des Heimatmuseums bieten Einblicke in die Geschichte von Kloster- leben und Stadt. Besonders beeindruckend ist die Festhalle mit ihren einzigartigen Wandmalereien.

Quelle: Stadt Blaubeuren