Gewerbeschau Merklingen

Am Sontag 28. April 2013 fand in Merklingen die Gewerbeschau unter dem Motto “mit uns in die Zukunft” statt. Wir hatten unseren Betrieb von 12 Uhr bis 17 Uhr geöffnet und das Interesse der Besucher war sehr groß. Auch viele andere Merklinger Firmen hatten an diesem Tag ihre Türen für Sie geöffnet und es gab viel interessantes zu entdecken und auch den ein oder anderen interessanten Preis zu gewinnen.
Hier ein paar Eindrücke von diesem Nachmittag in unseren Räumlichkeiten:

Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Kartengestaltung VIVA IDEA, überarbeitet durch Pesch Graphic Design

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb liegt rund 50 km südöstlich von Stuttgart. Beteiligt sind 29 Städte und Gemeinden aus zwei Regierungsbezirken und drei Landkreisen.
Die Biosphärengebietskulisse hat eine rund 40 km lange Nord-Süd-Ausdehnung und erstreckt sich damit vom Albvorland über den steil aufsteigenden Albtrauf, die Albhochfläche bis an die Donau im Süden. Die Hang- und Schluchtwälder am Albtrauf sind ein markantes naturräumliches Alleinstellungsmerkmal des Biosphärengebiets. Aber auch die landschaftsprägenden Streuobstwiesen im Albvorland und die abwechslungsreiche traditionelle Kulturlandschaft auf der Schwäbischen Alb mit ihren Wacholderheiden, Magerrasen, Wiesen, Weiden, Ackerflächen und Wäldern kennzeichnen das Biosphärengebiet. Ein wichtiger Bestandteil ist auch der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen, welcher zentral in der Gebietskulisse liegt.

Nähere Informationen finden Sie hier

Das Gelb

Gelb ist die hellste und leichteste aller reinen Farben.

Gelb ist auch die zwiespältigste aller Farben, schon die geringste Beimischung einer anderen Farbe verändert ihre Symbolik komplett.

Gelb steht für die Sonne, die Licht ins Dunkel bringt: Die Erleuchtung, den Gedankenblitz, die Idee, dessen Kraft aber nicht kalkulierbar und unzuverlässig ist. Die nächsten Wolken schieben sich vor die Sonne und jede Idee wartet auf die realistische Betrachtung und Umsetzung. Dann ist die Idee vielleicht schon nicht mehr „das Gelbe vom Ei“.

Warmes schmeichelndes Gelb zaubert wie ein „sonniges“ Gemüt strahlend gute Laune und Optimismus in den grauen Alltag. Aber schon ein zu viel davon kann oberflächlich und nicht glaubwürdig erscheinen, da es im wahrsten Sinne die Rückseite und das Dunkle ausblendet.

Ein Goldgelb wirkt prächtig, kann aber auch angeberisch und aufdringlich wirken, im Sinne : ich möchte mich absetzen, ich kann es mir leisten!

Je strahlender kühler das Gelb, wird desto mehr fordert es Beachtung, ist nicht übersehbar, wird auch noch im Dunkeln gesehen, ….alles was ein Lichtstrahl fokussiert steht im Mittelpunkt.

Diese Eigenschaft des Gelb benutzte man schon seit dem Mittelalter : Gelb wurde die Farbe der Geächteten. Prostituierte mussten laut einer Hamburger Kleiderordnung 1445 gelbe Kopftücher tragen. Unverheiratete Mütter mussten im Breisgau diese Schande durch eine gelbe Haube offenbaren. Die Nationalsozialisten forderten die Juden auf einen gelben Davidstern zu tragen, der in der jüdischen Religion eigentlich blau wäre.

Gelb ist ähnlich empfindlich wie das weiss, es schmutzt schnell an.

Die Unbeschwertheit und die Leuchtkraft des Gelbs kippt , wenn ein gräulicher oder bläulicher Schimmer sich unter die Farbe mischt. Das grünstichige fahle Gelb wirkt blässlich und kränklich. So stark wie wir uns vorher von dem warmen Goldgelb umschmeichelt gefühlt haben, so sehr fühlen wir uns jetzt abgestossen:

Das ist das Gelb des Neides, des Geizes und der Eifersucht. Ein Zuviel an Ahnung und Angst, ein Hineinsteigern ohne lebensbedrohliche handfeste Gründe. Ärgert man sich zu viel wird man gallenkrank, die Haut färbt sich gelb.

Im Moment trauen wir nur einem kühlen Gelb, kombiniert zu Grau oder neutralen Farben. In der DOB blitzt gerade ein Neongelb durch die Kollektionen.

 

Das Weiss

Die beliebteste Bettwäschefarbe ist Weiss.

Weiss passt zu Allem, fordert nicht, ist leicht und still, kühlt und beruhigt und lässt uns Abschied nehmen von den vielen farbigen Eindrücken des Tages.

Weiss steht so für den Beginn, den Zauber eines neuen Abschnitts. Das weisse Taufkleid und das weisse Hochzeitskleid ist von der Idee, den Träumen eines neuen positiven Lebensabschnittes getragen. Alles wird gut!

Wie die weisse Weste symbolisiert weiss sowohl moralische Integrität, als auch oberflächliche Reinheit und Hygiene.

Ein Zeichen höchster Veredlung wie weißer Zucker, weißer Reis und weißes Mehl. Ein Traum von überirdischer Perfektion.

Weiß ist wie ein unbeschriebenes Blatt. Es verrät uns nichts und weckt wie die weisse Wand keine Emotionen. Es schweigt.

Farben wirken zu weiss dunkler als zu schwarz und auch die Leuchtkraft der Farben wirkt gebremst und überblendet.

Ein Fleck, ein Malheur und schon ist die Weste nicht mehr weiss, menschliche Spuren!

Weiss verzeiht keinen Schmutz. Schnell kippt der hohe Anspruch und die innewohnende Erwartung.

Weiss steht eben für Perfektion, Menschen sind es nicht. Gott sei Dank, wäre das langweilig!

 

 

Bettgeschichte

… nun hopsen Sie doch nicht so!

Im  STYLEPARK Newsletter fand ich einen interessanten Beitrag über die Geschichte des Bettes als Schlaf- und Spielstätte, den ich Ihnen gerne als Link weiterreichen möchte.

Auch das Video von Loriot: DER BETTENKAUF , hat mich wieder an Sie da draussen im Verkauf denken lassen, die scheinbar unlösbare Kundenwünsche vielleicht mit etwas Humor noch besser umsetzen können.

Viel Kraft und Spass weiterhin!

 http://www.stylepark.com/de/news/nun-hopsen-sie-doch-nicht-so-das-bett-als-schlaf-und-spielstaette/327420?utm_campaign=newsletter_1110_210&utm_medium=newsletter&utm_source=www.stylepark.com/de&utm_content=html

Ursula

Was ist ein DAMAST und was ein JAQUARD ?

SCHNELLE AUFLÖSUNG:

Beides sind Bildgewebe, d.h. die figürlichen Darstellungen kommen durch unterschiedliche Gewebemusterungen ( Bindungstechnik) zustande.

Der Jacquard hat sich aus dem Damast entwickelt: die Erfindung des Jacquard-Webstuhls ist sozusagen die technische Weiterentwicklung des früheren Zugwebstuhls, auf dem der Damast gewebt wurde.

Heute gibt es keinen „echten“ Damast mehr, die heutigen Webmaschinen sind alles Jacquardmaschinen und somit die Gewebe alles Jacquardgewebe.

Trotzdem hat sich der Begriff Damast heute als Bezeichnung für die einfarbigen großrapportigen Jacquardgewebe eingebürgert, speziell für in sich gemusterte weisse Tisch- und Bettwäsche.

DIE GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG FÜR NEUGIERIGE:

In der syrischen Wüstenstadt Damaskus liegt der Ursprung der Damastweberei.

Der Name Damast leitet sich von „Damask“ ab und bedeutet „bunt gewunden“. Damaskus. Die bunt Gewundene, war als eine der ältesten und sehr reichen Städte des Morgenlandes, bekannt für Seidenstoffe, Teppiche, Stickereien, Leinen und Wollgewebe. Im 9./10. Jh. hat sich hier die Damastweberei entwickelt. In den Basaren war der Damast, in dem Blumenmuster Worte und Ornamente eingewoben waren begehrte Artikel. Durch Jahrhunderte war es ein Monopol der Damszener und ein auf markabre Art gehütetes Geheimnis: Heeren von Sklavenwebern sollen die Zunge herausgeschnittenen worden sein.

Trotzdem gelangte das Wissen um die Entstehung in die Byzanz , über den Bosperus, 1140 nach Palermo und schließlich über Italien Frankreich und Flandern nach Deutschland. In Schlesien, Sachsen und im Bielefelder Raum siedelte sich die Damastweberei an. Von 1666 bis 1933 stellten die Großschönauer echten Damast her. In keinem anderen Ort Deutschlands wurde so viel und so lange echter Damast gewebt. Auf zeitweise fast eintausend Zugwebstühlen fertigten die Weber vor allem hochwertige Tischwäsche. Zu den Abnehmern gehörten vorwiegend Adel und Kirche in ganz Europa. Heute kann man hier in einem Museum die Geschichte der Damastweberei verfolgen.

Zuerst wurden nur geometrische Muster gewebt, einfarbig mit Kett – und Schusssatin im Wechsel: die jeweils in unterschiedliche Richtungen laufenden Fäden (Kettsatin senkrecht, Schusssatin waagrecht) reflektieren je nach Lichteinfall stärker und schwächer, das Muster bildet sich über Licht und Schatten. Später wurde die Technik verfeinert und Ornamente und Blütenmuster eingewebt. Am benötigten Zugwebstuhl sassen mindestens ein Weber und ein Zieher und zur Herstellung eines Tafeltuches mit aufwendigem Muster brauchten sie mehrere Monate. Die Kettfäden konnten nur gruppenweise gehoben / gezogen werden. Deshalb ist Damast an treppenförmigen, mehrfädigen Abstufungen an den Musterkonturen zu erkennen.

Die technische Weiterentwicklung des Damastgewebes war erst durch die Erfindung des Jacquardwebstuhls (nach Jean-Marie Jacquard ca. 1805) möglich. Das Muster wurde bei seinem Webstuhl über eine Lochkarte gesteuert, damit konnte jeder einzelne Kettfaden – in einem Musterrapport (-wiederholung) – gesondert und entsprechend dem Muster gehoben oder gesenkt werden. Die Karten wurden mit Nadeln abgetastet; ein Loch bedeutete Fadenhebung, kein Loch Fadensenkung. Diese beiden Informationen reichten aus, um großflächige Musterungen herzustellen. Genauer gesagt handelt es sich nicht um Karten, sondern um lange Lochstreifen und somit um eine frühe Anwendung der Digitaltechnik.

Mehr Jaquards

SWR Dokumentation zum Lichten des „Dschungel“ von Schlaf-Philosophien

Sendung am 08.06.2011 im Rahmen der SWR-Reihe „berifft“ um 20.15 Uhr

Am Samstag, 26. Februar 2011 war das SWR Fernsehen bei der Firma Mannsdörfer in Stuttgart Weilimdorf vor Ort. Das Team recherchierte in den Geschäftsräumen zum SWR-Film „der Traum vom guten Schlaf“, einerseits um eine umfangreiche Bestandsaufnahme des „neuen“ Schlafbewusstseins in Deutschland zu machen als auch Informationen zusammenzutragen, mit denen sich der Verbraucher im „Dschungel“ von Philosophien und Angeboten orientieren kann.

Weitere Themenschwerpunkte in der Sondersendung

Neben Betten und Wäsche Mannsdörfer besucht der SWR zur Recherche für die Dokumentation auch den Schlafforscher Prof. Jürgen Zulley in seinem Regensburger Schlaflabor um zu erfragen, wie wichtig für den Menschen Schlaf in einer perfekten Schlafumgebung ist, was er überhaupt für den Menschen bedeutet, wodurch er immer wieder gestört wird und auf was man deshalb achten muss.

Ebenso beleuchtet der SWR die „Geschichte des Schlafzimmers“ und stellt fest, daß diese noch gar nicht so alt ist, wie viele denken. Denn lange schliefen noch ganze Familien in einem Bett, erst nach dem zweiten Weltkrieg wird für viele das eigene Bett zum Allgemeingut. Heute dagegen spiegeln Betten und Schlafzimmer immer mehr das Lebensgefühl seiner Schläfer wieder.

Von Schlaftypen und Schlafpersönlichkeiten

Der SWR wird in seiner Dokumentation auch die unterschiedlichen „Schlaftypen“ und „Schlafpersönlichkeiten“ vorstellen, denn jeder Schläfer wechselt in der Nacht unzählige Male seine Schlafposition. Dieses gilt es besonders bei der Auswahl der richtigen Schlafunterlage zu beachten.

Das Grün

Grün ist die Mischung aus dem warmen Gelb und dem kalten Blau.
Grün ist die Farbe der Flora und bedeutet Hoffnung und Fruchtbarkeit. Grün ist auch die Farbe des Sommers und steht für das Reifen der Frucht, das Wachstum (noch grün hinter den Ohren sein) und die Hoffnung auf Ernte.

Gelbgrün ist mit seiner Fröhlichkeit und seiner Aktivität die Farbe des Frühlings, der Erneuerung und der erblühenden Natur. Nach dem kalten, dunklen Winter hebt sie spürbar das Gemüt und verbreitet gute Laune.

Im Winter hatte man dagegen noch mit dem dunklen Tannengrün die Stuben und Fenster dekoriert.

Aufgrund ihrer Nähe zur Natur wirkt die Farbe Grün, im Gegensatz zur anregenden Wirkung der Farbe Rot, beruhigend und harmonisierend. Deshalb war sie früher die beliebteste Farbe für Wohnzimmer und Salons.