WILLKOMMEN hier! Kennen wir uns schon?

Wir von GRASER gehen unter die Blogger! Wir möchten mit euch kommunizieren. Wir stellen euch unsere Gedanken, Informationen und Ideen ins Netz und würden uns freuen, wenn ihr sie kommentiert. Unsere Themen kreisen um Farbe, um Textiles und Firmenspezifisches, um Bereiche in denen wir uns auskennen. Lasst uns wissen, was euch interessiert, seid neugierig, fragt uns einen Loch in den Bauch. Fordert uns heraus und lasst uns teilnehmen an euren Erfahrungen, euren Ideen. Wir sind gespannt auf unsere gemeinsame Reise als „Schatzsucher unterwegs“!

Makosatin

Makosatin
Makosatin

MAKOSATIN ist nicht gleich MAKOSATIN ist nicht gleich MAKOSATIN

Makosatinbettwäsche gibt es inzwischen beim Discounter neben dem Käse oder dem Kaffee und ist so schön billig. Und im Einzelhandel, hat sie zwar manchmal auch ein schöneres Muster, aber kostet gleich ein Vielfaches. Warum?
Finde ich auch eine Frechheit, vollkommen verwirrend, ein Name und so verschiedene Preise!

Leider ist der Begriff Makosatin nicht geschützt und so hat er sich im Laufe der Jahre abgenutzt. Die Qualität der angebotenen Makosatinbettwäschen ist so verschieden wie der Preis.

Makosatin setzt sich aus Mako und Satin zusammen:

MAKO steht für Makobaumwolle. Sie stammte ursprünglich aus Ägypten und war wegen ihres natürlichen leichten Glanzes und ihrer Faserlänge (auch Stapellänge genannt) unübertroffen.
Inzwischen sind auch andere Anbieterländer hinzugekommen, die auch diesen Standard anbieten können. Aber eine hochwertige Faserqualität (35 mm und höher) bleibt immer ein kostbares nicht beliebig vermehrbares Gut und hat seinen Preis auf dem Rohstoffmarkt. Es ist abhängig von einem bestimmten Klima und der Ernte.
Je länger die Faser, desto feiner kann auch das Garn ausgesponnen werden (100 m / 135m eines hochwertigen Garnes entspricht einem Gramm) und je feiner seidenähnlicher ist dann auch das Gewebe.

SATIN ist der zweite Teil des Begriffes. Es ist der Name eines Gewebetyps, das an seinem weichen Fall und einer glatten leicht glänzenden Oberfläche erkennbar ist. Grund dafür ist die „Bindung“ ( Atlas – oder Satinbindung) also die Art der Verflechtung von den beiden Gewebesystemen „Kette und Schuss“.

Und woran erkenne ich jetzt den hochwertigen Makosatin, der seinem Namensgeber am nächsten kommt?
Am feinen Griff, an der Leichtigkeit des Gewebes und am Preis. Leider!

Das Violett

Beere

Sehr verkäuflich diese Farbe, trifft genau den Nerv der Zeit!

Von Damenunterwäsche bis zu Männerkrawatten, Büchercovern, Werbung in der Zeitung, allen Produkten soll mit der Farbe Violett das gewisse verführerische Etwas anhaften, das gerade jetzt zum Kauf anreizt.

Nur ein schnöder Modetrend?

Ein Modertrend wird nur ein Modetrend, wenn er von der der Gesellschaft angenommen wird.

Vor dem Violett hatte das Rot- Orange die Aufgabe die Gesellschaft zu beflügeln, regelrecht angeheizt hat sie sie. Die aktivste Farbe im Farbkreis kommt nie zur Ruhe, strebt unaufhörlich nach höher schneller und noch mehr.

Die Gesellschaft war offen für das Wagnis und das Orange bis zum Börsencrash. Dann kam Katerstimmung, Besinnung und vielleicht auch eine Läuterung. Jedenfalls kam das Violett zusammen mit dem Beige und den Neutrals langsam zur Hintertür herein und verdrängte langsam die Wirkung des Orange.

Violett ist die schwerste, dunkelste und bewegungsärmste Farbe im Farbkreis, wirkt deshalb beruhigend, leicht melancholisch und meditativ. Nimmt uns schützend auf und hilft uns auf der Suche nach dem Wesentlichen. Souffliert uns auch des Weisheits Kern in sich zu tragen.

Es ist die Mischung vom aktiven warmen körperlichen Rot und dem passiven kalten geistigen Blau.

Die Aktivität geht in den Geist und die Passivität in den Körper, meditative Stille sozusagen.

Einkehr und Ruhe nach dem Sturm.

Interessanter Weise ist in der Kirche das Violett die Symbolfarbe des Leidens, Fastens und des Busse tuns, also das Ringen des Geistes mit dem Fleisch.

Wie lange dieser Prozess der inneren Reinigung und Neuwerdung wohl dauert und für welche Farbe sind wir dann reif?

© Tilio & Paolo / fotolia

Merklingen

Merklingen aus der Luft
Luftaufnahme von Merklingen

Merklingen, die Heimat der Firma Graser,  liegt auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb, rund 20 Kilometer nordwestlich von Ulm, zwischen Geislingen an der Steige und Blaubeuren.

Ortsmitte von Merklingen
Ortsmitte von Merklingen

Im Jahre 861 findet sich die erste urkundliche Erwähnung von Merklingen als Marchelingen in der Gründungsurkunde des Klosters  Wiesensteig. Seit 1482 gehörte der Ort zum Gebiet der Reichsstadt Ulm.

Merklingen
Merklingen

Merklingen hatte ein altes Bleichhäusle, das dem Wächter für die auf dem Rasen ausgelegten Wäschestücke zur Unterkunft diente. Da dieses Bleichhäusle als altes Wahrzeichen von Merklingen gilt, wird es im Ortswappen von Merklingen auch heute noch als Wappeninhalt verwendet.

Bleichhäusle
Bleichhäusle

Fertigung – heute

Viele Abläufe in der Fertigung finden auch heute noch so statt, wie das schon vor 100 Jahren der Fall war. Heute stehen uns aber moderne Maschinen und eine Informationstechnologie zur Verfügung, die die Arbeiten rationeller und qualitativ noch hochwertiger werden lassen.

Zuschnitt
Zuschnitt
Fertigung
Fertigung
Fertigung
Fertigung
Fertigung
Fertigung
Fertigung
Fertigung

Historisches – Näherei

Impressionen aus unserer damaligen Näherei in Merklingen. Die Näherei wurde über die Jahre kontinuierlich modernisiert. Trotzdem sind viele Prozesse in der Fertigung auch heute noch vergleichbar mit den Abläufen aus früheren Zeiten. Viele Arbeiten können in der geforderten Qualität und Individualität nur von erfahrenen Mitarbeiterinnen in Handarbeit realisiert werden. Artikel von der Stange in Massenproduktion  gefertigt bekommt man bei uns nicht.

Näherei
Näherei
Näherei
Näherei
Näherei
Näherei
Näherei
Näherei
Näherei
Näherei

Historisches – Weberei

Impressionen aus unserer damaligen Weberei in Merklingen. Die Weberei wurde im Jahre 1980 aufgelöst. Die Gewebe werden seither nach unseren Vorgaben in hochspezialisierten Webereien für uns gefertigt und dann in unserem Stammsitz in Merklingen nach Ihren Wünschen konfektioniert.

Weberei
In der ehemaligen Weberei
Weberei
In der ehemaligen Weberei
Weberei
In der ehemaligen Weberei
Weberei
In der ehemaligen Weberei
Weberei
In der ehemaligen Weberei
Webereisaal
In der ehemaligen Weberei

Kombinieren von Farben


Farbkreis
Farbkreis

Ein Ziel in der Farbenlehre ist es, gut harmonierende Farbkombinationen zu ermitteln. Mit Hilfe des Farbkreises und speziellen Farbschemata kann man angenehme Kombinationen recht leicht erstellen. In obiger Abbildung sind sechs Schemata dargestellt:

  • monochrom —­­­ eine einzelne Farbe und hellere oder dunklere Abstufungen
  • analog — eine Gruppe von Farben, die im Farbkreis benachbart sind
  • komplementär — Farben, die sich im Farbkreis direkt gegenüber stehen
  • teilkomplementär — eine Farbe und die zwei benachbaten Farben ihrer Komplementärfarbe
  • triadisch — drei Farben, die im Farbkreis jeweils gleich weit voneinander entfernt sind
  • tetradisch — vier Farben, die im Farbkreis zwei komplementäre Farbenpaare bilden

Die Zusammenhänge werden sehr gut in dem nachfolgenden Video erklärt (leider nur in englischer Sprache).

Historie

Lange Gasse 21 in Merklingen
Lange Gasse 21 in Merklingen
Langen Gasse 21 heute
Langen Gasse 21 heute

Die Firma wurde in den 30er Jahren von den Gebrüder Graser gegründet und stammt aus der Tradition der Leinenweberei auf der Schwäbischen Alb.
Hier wurden rein weiße Leinenstoffe und später Damaste gewebt, teilweise auch noch handbestickt und zu Bettwäsche konfektioniert. Über Jahrzehnte wurde mit diesen kostbaren Stoffen die Aussteuertruhen gefüllt.

Frühes Marketing
Frühes Marketing

weitere historische Bilder gibt es in den folgenden Beiträgen:

Historisches – Weberei

Historisches – Näherei