Präsentationsabend in Moskau

In Kooperation mit einer der Top Innenarchitektinnen Russlands, Diana Balashova, hat Anna Driganova in Moskau Bettwäsche von Graser gezeigt. Der Einladung sind mehr als 50 Raumausstatter, Dekorateure und Architekten gefolgt. Unter anderem der Chefredakteur der russischen Elle Decorations.

Natalya Maslova hat einen Vortrag über die Bedürfnisse eines gesunden Schlafs anhand der Eigenschaften von Graser Bettwäsche gehalten.

Neben einem Roten Teppich, gab es ein Streichquartett sowie elegante Cocktails damit der Abend außergewöhnlich und unvergesslich bleibt.

Seit der Präsentation werden Muster der Bettwäsche in einem großen Showroom in Moskau ausgestellt.

Film über die Fertigung bei Graser

https://youtube.com/watch?v=jEKwafNP4BQ%26feature%3Dyoutu.be%26w%3D853%26h%3D480

 

Jede Bettwäsche ein Unikat – dafür steht die Bettwäsche-Manufaktur Gebrüder Graser in Merklingen. Die Firma Exklusive Bettwäsche Gebrüder Graser GmbH & Co KG fertigt aus feinstem Makosatin Bettwäsche in mehr als 50 Farben und in unendlich vielen Designs – je nach Kundenwunsch. Einfach online oder im Fachgeschäft Stoff und Design nach eigenen Wünschen auswählen, bestellen und individuell fertigen lassen. Graser steht weltweit für Top-Qualität.

Attraktion mit Tiefgang

Tiefenhöhle-Laichingen
Rolf Riek zeigt am 05.08.2013 auf einen Querschnitt durch die Tiefenhöhle bei Laichingen (Baden-Württemberg). In der Tiefenhöhle können Besucher bis zu 60 Meter tief unter die Oberfläche der Schwäbischen Alb steigen.
Foto: Stefan Puchner/dpa (Zu lsw (Foto: dpa)

30 000 Gäste jährlich in Tiefenhöhle – Vor 55 Jahren wurde Museumsvorläufer gegründet.

LAICHINGEN / lsw/rau Die Höhlencard, die noch nicht wie erwünscht angenommen wird (wir berichteten) hin oder her: Die Laichinger Tiefenhöhle (am Ortsausgang Richtung Suppingen) ist einer der Touristenmagneten auf der Laichinger Alb. Sehr beliebt bei auswärtigen Gästen, vor allem jetzt im Sommer. Davon zeugt auch der meist volle Parkplatz vor dem Höhlenmuseum. Der Grundstein für das Museum wurde vor 55 Jahren gelegt. Anlass für einen Besuch des Laichinger Kleinods. Zum Appetittholen.

Fast unglaublich aber wahr: Noch immer gibt es zahlreiche Laichinger oder Bewohner aus dem Umland, die es noch nicht geschafft haben, die Attraktion mit Tiefgang zu besichtigen. Warum nicht jetzt in den Sommerferien? Möglichst schwindelfrei und ohne Platzangst sollten die Besucher der Höhle jedoch sein. Denn steile und feuchte Eisentreppen führen über enge Wege 55 Meter tief unter die Erde – zwischen gewaltige Kalksteinschichten der Schwäbischen Alb. Die Tiefenhöhle ist Deutschlands einzige begehbare Schachthöhle. Als Schachthöhlen bezeichnete Höhlen liegen in der Regel eher horizontal als vertikal unter der Erde.

Vor allem in den Sommerferien brummt der Betrieb in Laichingen. Rund 30 000 Besucher lockt die Höhle im Schnitt pro Jahr an, sagt Rolf Riek, der Vorsitzende des Höhlen- und Heimatvereins Laichingen (500 Mitglieder). Der Verein betreut die Höhle und das angeschlossene höhlenkundliche Museum im Rasthaus.

Zurück geht das Museum (im Jahr 2002 feierlich eröffnet) auf die höhlenkundliche Abteilung, die 1958 als Teil des heutigen Weberei- und Heimatmuseums in der Kirchenburg eingerichtet wurde. Diese Abteilung, mit der vor 55 Jahren der Grundstein für das heutige Museum gelegt wurde, diente dazu, besondere Schaustücke, die sich im Besitz des Höhlenvereins befanden, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das höhlenkundliche Museum war lange das einzige seiner Art in Deutschland. Seit 1961 befand sich die Sammlung im Rasthaus über der Höhle.

 Plötzlich war der Sandhaufen weg

Tiefenhöhle
Hier geht es runter: Besucher gelangen 55 Meter unter die Erde.

Das Naturdenkmal Tiefenhöhle ist eigentlich 80 Meter tief. Doch so weit hinab dürften nur Fachleute wie Höhlenforscher, sagt Rolf Riek. Der Eingang zur Höhle ist untypisch: Er ist mitten im Haus.

Die Entdeckung der Tiefenhöhle im Jahre 1892 ist dem Sandgräber Johann Georg Mack zu verdanken. Er verdiente sich sein Geld mit dem in der Region vorkommenden Dolomitsand. Sein Sandhaufen sei aber eines Nachts verschwunden, erzählt Riek die Legende. Man dachte zuerst an Diebe: „Mack hat sich auf die Lauer gelegt und seinen Sand bewacht, doch der war am Morgen trotzdem verschwunden.“ Dann habe Mack einen Spalt bemerkt, nachgegraben und die Höhle entdeckt.

Während es kurz nach dem Fund schon Bergsteiger in die Höhle zog – über wackelige Holzleitern – kommen heute im Schnitt 30 000 Besucher pro Jahr in die ausgebaute Schachthöhle. Damit liegt die Tiefenhöhle klar vor der Schertelshöhle in Westerheim und der Sontheimer Höhle.

25 Meter unter der Erde gelangen die Besucher zur Sandhalle. Sie besteht aus löchrigem Dolomitgestein, das zu Sand verwittert. Weiter unten sind gewaltige Felsen des Weißen Jura zu sehen und noch tiefer Schwammriffe aus Kalk. Es gibt auch glatt geschliffene oder raue Wände. Sehenswert ist der „Streuselkuchengang“, wo unzählige perlenartige Kalkabscheidungen an den Wänden zu sehen sind.

Mit freundlicher Genehmigung der Schwäbischen Zeitung

(Erschienen: 26.08.2013 21:45)

Die Laichinger Tiefenhöhle hat noch bis zum Ende der Herbstferien täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Klöppelspitze

Text: Petra Vetter

Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Klöppelspitze in Italien und Holland bekannt.
Im Laufe der Zeit wanderte die Spitzenkunst nach Frankreich und Belgien. Seit dem 16. Jahrhundert ist sie auch in Deutschland vertreten, insbesondere im Erzgebirge.
Prunkvolle Moden des Barock und Rokoko im 17. und 18. Jahrhundert brachten Meisterwerke der Klöppelkunst hervor. Valenciennes-, Melchelner- und Brüsseler Spitzen sind heute noch ein Begriff.

Zur Fertigung benötigt man ein Kissen in Rollenform, früher gefüllt mit Kleie, heute mit Sägemehl, Klöppel, die aus verschiedenen Holzarten von Hand gedrechselt werden und je nach Holzart beim Klöppeln einen schönen Klang ergeben.

Die Klöppel werden je nach Verwendungszweck mit Leinenzwirn, Seide oder Metallgespinnst bewickelt. Auf der Klöppelrolle wird ein Brief aufgesteckt, auf dem das Motiv in Zickzacklinien aufgezeichnet ist. Man klöppelt immer von links nach rechts. Dabei wird am Wendepunkt eine Nadel gesteckt, die der Spitze den Halt und die Form gibt.
Klöppeln ist ein Verschlingen, Drehen und Kreuzen der Klöppelpaare untereinander.

Kloeppel

Kloeppeln

Gekloeppelter-Einsatz

Hohlsaum

Text von Petra Vetter

Hohlsaumstickerei ist auf der ganzen Welt verbreitet.
Textilien mit einfachen Hohlsäumen wurden bereits in antiken, ägyptischen Gräbern gefunden.
Die zunächst einfachen Muster wurden im Laufe der Zeit verfeinert.

Auf der schwäbischen Alb war es bis vor ein paar Jahrzehnten Tradition, dass die Mädchen noch in der Schule die Kunst Hohlsaum zu nähen erlernen mussten, damit sie später durch das Besticken von Bettwäsche noch etwas Geld dazu verdienen konnten.
In den Wintermonaten gab es so genannte Lichtstuben, in denen sich Mädchen und Jungen trafen. Die Mädchen bestickten Deckchen, Bettwäsche, Schürzen und andere Textilien, die Jungen waren zur Unterhaltung dabei.

Hohlsaum ist eine Sticktechnik, bei der einzelne Gewebefäden frei gelegt und die verbliebenen Fäden durch Hohlsaum und andere Zierstiche kunstvoll gebündelt werden.  Auf diese Weise entstehen schmale Schmuckkanten oder üppige, spitzenähnliche Borten.

Gewerbeschau Merklingen

Am Sontag 28. April 2013 fand in Merklingen die Gewerbeschau unter dem Motto “mit uns in die Zukunft” statt. Wir hatten unseren Betrieb von 12 Uhr bis 17 Uhr geöffnet und das Interesse der Besucher war sehr groß. Auch viele andere Merklinger Firmen hatten an diesem Tag ihre Türen für Sie geöffnet und es gab viel interessantes zu entdecken und auch den ein oder anderen interessanten Preis zu gewinnen.
Hier ein paar Eindrücke von diesem Nachmittag in unseren Räumlichkeiten:

Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Kartengestaltung VIVA IDEA, überarbeitet durch Pesch Graphic Design

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb liegt rund 50 km südöstlich von Stuttgart. Beteiligt sind 29 Städte und Gemeinden aus zwei Regierungsbezirken und drei Landkreisen.
Die Biosphärengebietskulisse hat eine rund 40 km lange Nord-Süd-Ausdehnung und erstreckt sich damit vom Albvorland über den steil aufsteigenden Albtrauf, die Albhochfläche bis an die Donau im Süden. Die Hang- und Schluchtwälder am Albtrauf sind ein markantes naturräumliches Alleinstellungsmerkmal des Biosphärengebiets. Aber auch die landschaftsprägenden Streuobstwiesen im Albvorland und die abwechslungsreiche traditionelle Kulturlandschaft auf der Schwäbischen Alb mit ihren Wacholderheiden, Magerrasen, Wiesen, Weiden, Ackerflächen und Wäldern kennzeichnen das Biosphärengebiet. Ein wichtiger Bestandteil ist auch der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen, welcher zentral in der Gebietskulisse liegt.

Nähere Informationen finden Sie hier

SWR Dokumentation zum Lichten des „Dschungel“ von Schlaf-Philosophien

Sendung am 08.06.2011 im Rahmen der SWR-Reihe „berifft“ um 20.15 Uhr

Am Samstag, 26. Februar 2011 war das SWR Fernsehen bei der Firma Mannsdörfer in Stuttgart Weilimdorf vor Ort. Das Team recherchierte in den Geschäftsräumen zum SWR-Film „der Traum vom guten Schlaf“, einerseits um eine umfangreiche Bestandsaufnahme des „neuen“ Schlafbewusstseins in Deutschland zu machen als auch Informationen zusammenzutragen, mit denen sich der Verbraucher im „Dschungel“ von Philosophien und Angeboten orientieren kann.

Weitere Themenschwerpunkte in der Sondersendung

Neben Betten und Wäsche Mannsdörfer besucht der SWR zur Recherche für die Dokumentation auch den Schlafforscher Prof. Jürgen Zulley in seinem Regensburger Schlaflabor um zu erfragen, wie wichtig für den Menschen Schlaf in einer perfekten Schlafumgebung ist, was er überhaupt für den Menschen bedeutet, wodurch er immer wieder gestört wird und auf was man deshalb achten muss.

Ebenso beleuchtet der SWR die „Geschichte des Schlafzimmers“ und stellt fest, daß diese noch gar nicht so alt ist, wie viele denken. Denn lange schliefen noch ganze Familien in einem Bett, erst nach dem zweiten Weltkrieg wird für viele das eigene Bett zum Allgemeingut. Heute dagegen spiegeln Betten und Schlafzimmer immer mehr das Lebensgefühl seiner Schläfer wieder.

Von Schlaftypen und Schlafpersönlichkeiten

Der SWR wird in seiner Dokumentation auch die unterschiedlichen „Schlaftypen“ und „Schlafpersönlichkeiten“ vorstellen, denn jeder Schläfer wechselt in der Nacht unzählige Male seine Schlafposition. Dieses gilt es besonders bei der Auswahl der richtigen Schlafunterlage zu beachten.

Das Grün

Grün ist die Mischung aus dem warmen Gelb und dem kalten Blau.
Grün ist die Farbe der Flora und bedeutet Hoffnung und Fruchtbarkeit. Grün ist auch die Farbe des Sommers und steht für das Reifen der Frucht, das Wachstum (noch grün hinter den Ohren sein) und die Hoffnung auf Ernte.

Gelbgrün ist mit seiner Fröhlichkeit und seiner Aktivität die Farbe des Frühlings, der Erneuerung und der erblühenden Natur. Nach dem kalten, dunklen Winter hebt sie spürbar das Gemüt und verbreitet gute Laune.

Im Winter hatte man dagegen noch mit dem dunklen Tannengrün die Stuben und Fenster dekoriert.

Aufgrund ihrer Nähe zur Natur wirkt die Farbe Grün, im Gegensatz zur anregenden Wirkung der Farbe Rot, beruhigend und harmonisierend. Deshalb war sie früher die beliebteste Farbe für Wohnzimmer und Salons.